MOIN ESCHEDE! -  Die BÜFE-Wochenschau

Moin ESCHEDE! #17-2021

Moin ESCHEDE! #18-2021

Moin ESCHEDE! #16-2021


Heinrich Lange geht mit Volksnähe ins Bürgermeister-Rennen

 

Mit pandemiebedingter Verzögerung sind jetzt bereits vier Farben im Spiel im Ringen um den Chefsessel im Rathaus. Nach fairen internen Diskussionen und einem gemeinsamen Kandidaten-Casting ging die Ende 2019 auf BÜFE-Initiative verabredete Suchallianz aus CDU, FDP und BÜFE ohne Groll getrennte Wege. Für die Wahl am 12. September und eine mögliche Stichwahl zwei Wochen später (dann zusammen mit der Bundestagswahl) geht Heinrich Lange mit breiter Unterstützung der BÜFE-Basis ins Rennen. Das fünfzigjährige Escheder Urgewächs ist als Seiteneinsteiger aus der Industrie ein Gegenentwurf zum Typus „guter Bürokrat“. Quer durch alle Lager ist in Eschedes Dörfern die Sehnsucht gewachsen nach einem Bürgermeister zum Anfassen. Ausgestattet mit den volksnahen Genen seines populären Großvaters und mit inzwischen zwanzig Jahren kommunalpolitischer Erfahrung und vielfältigem ehrenamtlichen Engagement in Vereinen und Initiativen ist er ganz dicht dran an den Leuten mit ihren Sorgen und Wünschen. Heinrich Lange ist nach unserer Überzeugung ein Kümmerer, Netzwerker und Brückenbauer, der offensiv mit den traditionell engen Spielräumen Eschedes umgeht für Aufbruchstimmung im Rathaus sorgen wird.

 

Am 12. September gibt es Stimmzettel nicht nur für den Bürgermeisterposten. Auch Gemeinde- und Ortsräte werden neu gewählt. BÜFE hält in diesen Wochen gezielt Ausschau nach Talenten zur Verstärkung des Teams und steht vor einen Generationswechsel. Corona behindert derzeit den Gedankenaustausch in größeren Runden. Videokonferenzen können das vertrauliche und persönliche Gespräch nicht ersetzen. Wer in diesem spannenden Wahljahr den Kurs Eschedes aktiv mitgestalten möchte, sollte jetzt in das bunte und kreative  Boot BÜFE einsteigen. Unser Frauenanteil wird dieses Jahr systematisch gestärkt. Auch Neubürger:innen passen perfekt zu unserer Crew. Anruf genügt bei Heinrich Lange (0170 – 44 555 48) oder Klaus Drögemüller (0175 – 41 26 389). Wir freuen uns auf neue Gesichter und einen fairen Bürgermeister-Wahlkampf.

 

 

Moin ESCHEDE! im Bundesfinale

Aufs Siegertreppchen unter den 27 Finalisten hat´s für unsere muntere Wochenschau nicht ganz gereicht. Dafür war die süddeutsche Konkurrenz mit stark frequentierten (und hoch subventionierten) Dorfläden in dicht besiedelten ländlichen Regionen einfach zu stark. Aber BÜFE nimmt´s sportlich und hat bereits angekündigt, 60 besonders engagierte Leute aus den Escheder Dörfern zu einem kräftigen Bürgerfrühstück einzuladen, sobald die Corona das zulässt. Die gerade erschienene Wettbewerbs-Dokumentation enthält viele interessante Beispiele und Innovationen für Dorfregionen. Hier zum Download...

 

 

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Glockenkolk-Zukunft: Exkursion zur neuen Grundschule Clenze im Wendland

 

Der Countdown für das seit über drei Jahren diskutierte Glockenkolk-Konzept läuft in diesen Wochen nach unendlich zähen Diskussionen. Mit Vehemenz forderte BÜFE, bei der Vielzahl an Herausforderungen einen Fokus auf unsere Grundschule zu legen und sie nach dem Verlust der Oberschule zukunftsfähig zu machen unter extrem schwierigen Rahmenbedingungen. Eine kleine Eschede-Delegation schaute sich kürzlich auf unsere Anregung eine der bemerkenswertesten Grundschul-Neubauten Deutschlands an. Lesen Sie Reiseeindrücke im folgenden Bericht...

Für BÜFE gilt nach diesem Besuch noch mehr: "School first!" Am 4. Juli soll dem ratsinternen Arbeitskreis Glockenkolk ein finales Gesamtkonzept vorgestellt werden. Wir sind gespannt...

 

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Ein BÜFE-Reisebericht
Eschede besucht neue Schule Clenze 15.5.
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Kostenexplosion bei neuer Feuerwache:

In zwei Jahren von 1,0 auf 2,4 Millionen Euro

Unsere Vorhersagen gleich nach dem Einzug der BÜFE-Fraktion in den Gemeinderat sind jetzt noch weit übertroffen worden: Der Prestige-Neubau des Escheder Feuerwehr-Gerätehauses am Jahnplatz droht im finanziellen Desaster zu enden. Vom alten Rat war das Projekt Ende 2015 mit der Kostenprognose 1,0 Mio Euro auf den Weg gebracht worden. Im  Haushalt 2018 stellte die Ratsmehrheit wegen der überhitzten Baukonjunktur 1,4 Mio bereit. Noch Mitte April 2018 behauptete die Verwaltung, der Kostenrahmen könne gehalten werden. Dann überschlugen sich die Ereignisse. In einer nichtöffentlichen Eilsitzung Anfang Mai 2018 waren unsere Befürchtungen weit übertroffen. Desaströse Ausschreibungsergebnisse führten zur Prognose: 2,4 Millionen! BÜFE und die Gruppe Bündnis90/Grüne-FDP wollten gemeinsam die Notbremse ziehen und beantragten den sofortigen Vergabestopp und die Aufhebung der Ausschreibung wegen grober Unwirtschaftlichkeit mit sechs Argumenten (Download unter diesem Beitrag). In geheimer Abstimmung setzte sich die sonst so komfortable CDU-SPD-Bürgermeisterkoalition nur hauchdünn durch. Sie trägt ab sofort die volle Verantwortung für ein chaotisches Projektmanagement und die erneut absehbare finanzielle Handlungsunfähigkeit der erst vor wenigen Jahren zwangsentschuldeten Kommune. Die neuen Fahrzeuggaragen müssen weitgehend durch Schecks auf die Zukunft, sprich Neuschulden, finanziert werden.

 

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BÜFE-Feuerwehrhaus-Auftragsvergabe.pdf
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Neubürger blicken auf Eschede

Perspektivwechsel beim BÜFE-Stammtisch: Wo liegen die Stärken und Schwächen unserer Escheder Dörfer aus der Sicht von NeubürgerInnen? Es wurde eine lebendige Diskussion in Stöckmanns Eschenstube. Ganz vorn auf der Hitliste: Bahnhof, hervorragende KiTas, Nahversorgungsangebot, Bürgerbüro im Rathaus. Luft nach oben haben eindeutig: das Selbstwertgefühl der Escheder, die Anziehungskraft der Dorfmitte, das Gemeinde-Image, der Internet-Auftritt. Stark entwicklungsfähig scheint ein Impuls, den Heinrich Lange im Ortsrat Eschede gesetzt hat: Wir sollten noch gezielter und individueller auf unsere Neubürger zugehen. Rund 250 Menschen ziehen bei uns im Jahresschnitt zu. Für unsere lebendigen Dorfgemeinschaften sind sie oft ein großer Gewinn, weil sie unbelastet auf das Geschehen schauen und neuen Schwung in eingefahrene Gleise bringen können. Ein gelungener Abend mit zahlreichen kreativen Ideen. Wir nehmen sie auf die Hörner!

 

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Fortgehen ist leicht, ankommen schwer...
Ein lesenswerter Rundfunkbeitrag von Florian Felix Weyh, Deutschlandfunk Kultur, 2003
deutschlandradiokultur-Politisches-Feuil
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Der Glockenkolk im Wandel der Zeiten

Das Video entstand im November 2017 zur Premiere von "Eschede leuchtet..." mit seiner beeindruckenden Lichtinstallation auf der Fassade des leerstehenden Oberschul-Langbaues.

 

 

Glockenkolk-Zukunft: BÜFE stellt Dringlichkeitsantrag und legt Masterplan vor

Kommunalpolitik ist nicht immer Friede - Freude - Eierkuchen. Hinter verschlossenen Türen gab es ein halbes Jahr lang heiße Debatten im Gemeinderat um die Nachnutzung der leerstehenden Oberschule im Escheder Glockenkolk-Zentrum und das noch im Nebel liegende "Bürgerpark"-Konzept gleich nebenan. Inzwischen zeichnet sich immer deutlicher ab: CDU und SPD setzen gemeinsam mit der Rathaus-Spitze  auf die Macht des Faktischen. Mit 1,7 Millionen Euro Städtebauförderungsmitteln soll der Koloss (Zitat Cellesche Zeitung) in ein multifunktionales Kommunikationszentrum verwandelt werden. Und im Rückraum der Rebberlaher Straße soll eine weitere Parkanlage entstehen. Gesamtstrategie? Fehlanzeige! Was insgesamt auf dem Spiel steht, das hat BÜFE nach monatelangen intensiven Nachfragen recherchiert und in einen eigenen "Masterplan Glockenkolk/Ortskern" einfließen lassen. Eschede steht in der Dorfmitte vor Jahrhundert-Entscheidungen. Wir laden herzlich ein, das Erklärvideo (oben) und unseren 11-seitigen Dringlichkeitsantrag (unten) anzuschauen. Und danach sollten sich möglichst Viele kräftig einmischen. BÜFE braucht in den nächsten Wochen große Unterstützung aus der Bevölkerung, um den in eine völlig falsche Richtung fahrenden Zug noch aufzuhalten...

 

Danke für fantastische 27,3 % und 4 Sitze

In knapp zwei Monaten von Null auf fast 30 Prozent: Der rasante Aufstieg von BÜFE aus dem Nichts zur zweitstärksten Kraft im neuen Gemeinderat kommt einem Sommermärchen gleich. Die Wählerinnen und Wähler belohnten unsereren kreativen Wahlkampf mit vier Sitzen im künftigen Dörferparlament. In der Verantwortung ums Gemeinwohl stehen in der am 1. November 2016 beginnenden Legislaturperiode aus unseren Reihen: Klaus Drögemüller, Nina Schurig, Wilhelm Linnewedel und Jens Buchholz. BÜFE dankt herzlich und wird sich ins Zeug legen, versprochen!

Wie stark der Veränderungswille in der Bevölkerung ist, zeigt in der Zusammenschau der Stimmbezirke das Ergebnis für unseren Hauptort. In Eschede selbst wurde BÜFE mit 34,9 Prozent aus dem Stand stärkste Kraft vor den Platzhirschen der CDU (32,7 %) und SPD (22,1 %).  Auch an dieser Stelle der Hinweis: BÜFE ist zu den Ortsratswahlen nicht angetreten, weil wir diese Gremien ersetzen möchten durch zeitgemäßere und effizientere Basisbeteiligungs-Modelle.